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Die Freiwilligen in der City
Feuerwehr Reutlingen Abteilung
Freiw. Feuerwehr Stadtmitte

Atemschutztechnik MSA Alpha

Da unsere alten Atemschutzgeräte ihr Alter erreicht haben, wird bei der Feuerwehr Reutlingen nun die Alpha Serie von MSA AUER eingeführt.
Zum normalen Überdruckatemschutzgerät kommt auch noch die ALPHA Atemschutzüberwachung (ALPHA Scout + ALPHA Base) zum Einsatz.

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Die Alpha-Technologie erhöht deutlich Sicherheit, Geräteleistung und Einsatzspektrum im Bereich Pressluftatmer. 
Dank intelligenter Technik sind Aufbau und Bedienung trotzdem äußerst einfach. 
So gibt es statt bisher mindestens 3 Leitungen nur noch eine, in der Hoch- und Niederdruck zusammengeführt wird.

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Am Übergabestück wird dann die Aufteilung gemacht.
Hier ist ein normales Druckmanometer eingebaut, sowie zwei Anschlüsse für Lungenautomaten.
Der Pressluftatmer mit einer Composite-Atemluftflasche kommt somit nur noch auf ein Gewicht von 11 kg

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Als Lungenautomat setzten wir den AUTOMaxx ESA ein. Er ist auch zu Masken anderer Hersteller mit einem ESA Steckanschluss kompatibel.

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Überdruckmaske bleibt weiterhin die schon lange bewährte S3 von MSA AUER.
Jetzt eben nur mit ESA Steckanschluss, anstatt dem alten AUER Steckanschluss.

 

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Mit den neuen Atemschutzgeräten wird bei der Feuerwehr Reutlingen auch eine neue Atemschutzüberwachung eingeführt.
Hierfür bekommt jeder Feuerwehrmann einen ihm zugeordneten Stick, mit dem er sich am Überwachungssystem anmeldet.
Jeder PA, der in den Einsatz geht, wird mit einem ALPHA Scout ausgerüstet. 
Der Scout ist das drahtlose, vom Pressluftatmer unabhängige Überwachungs- und Warnsystem. 
ALPHA Mitter, der Kurzstrecken-Funksender an der Trageplatte des Pressluftatmers, sendet alle zwei Sekunden 
die Druckluftdaten an den alphaSCOUT.

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Mit einem bewährten Algorithmus, der den tatsächlichen Luftverbrauch des Geräteträgers berücksichtigt, berechnet
alphaSCOUT die verbleibende Resteinsatzzeit. 
Beim Öffnen des Flaschenventils schaltet sich alphaSCOUT automatisch ein. 
Das hintergrundbeleuchtete Display ist auch unter härtesten Bedingungen gut ablesbar. 
In Verbindung mit dem Manometer sorgen so zwei voneinander unabhängige Systeme für erhöhte Sicherheit. 
Gleichzeitig besitzt der ALPHA Scout einen sogenannten „Totmann- Warner“, der sobald sich der Träger 20 sek nicht bewegt Alarm auslöst. Dieser Alarm kann durch einfaches Bewegen wieder quittiert werden. Tut sich nichts, geht er in die nächste Stufe. Dann kann man das Signal nur noch durch Drücken der Taste am ALPHA Scout bestätigen.

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Gleichzeitig zum akustischen und optischen Signal wird per Funk dieser Zustand der Atemschutzüberwachung mitgeteilt.
Die Überwachung sieht auf dem TabletPC genau, welcher Trupp in mögliche Schwierigkeiten geraten ist.
Natürlich ist es auch möglich, vom TabletPC aus, ein „Räumungssignal“ an einen einzelnen oder alle Trupps zu senden. 
Dieses muss dann ebenfalls mit der großen Taste am ALPHA Scout bestätigt werden.
Neben den Bewegungsüberwachungsfunktionen wird ständig der Restdruck des jeweiligen Geräteträgers nach außen gesendet, so dass die Atemschutzüberwachung zu jeder Zeit weiss, wie lange ein Trupp noch arbeiten darf und wann er den Rückzug antreten muss.

Ein Erfahrungsbericht wird in Kürze folgen.

Weitere INFOS: www.msa-auer.de/index.php?id=568&L=